Organspendeausweis
Dokumentiert deine Entscheidung für oder gegen eine Organ- und Gewebespende.
Das Wichtigste zuerst
Der Organspendeausweis entlastet vor allem die Angehörigen. Liegt keine Erklärung vor, werden sie im ohnehin schwersten Moment nach dem mutmaßlichen Willen gefragt. Wichtig: Auch ein Nein ist eine gültige und hilfreiche Entscheidung. Seit 2024 gibt es zusätzlich das Organspende-Register beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, in dem die Erklärung digital hinterlegt werden kann.
| Rechtsgrundlage | Transplantationsgesetz, Organspende-Register beim BfArM |
|---|
Was es kostet
| Organspendeausweis | kostenlos |
|---|---|
| Eintrag im Organspende-Register | kostenlos |
So gehst du vor
- Entscheidung treffen, auch ein Nein ist eine Entscheidung
- Ausweis ausfüllen und bei den Papieren tragen
- Zusätzlich im Organspende-Register eintragen
- Angehörige informieren
- Auf Widerspruchsfreiheit zur Patientenverfügung achten
Häufige Fehler
- Widersprüchliche Angaben in Patientenverfügung und Organspendeausweis machen
- Den Ausweis zu Hause lassen statt im Portemonnaie zu tragen
Häufige Fragen
Kann meine Patientenverfügung der Organspende widersprechen?
Ja, und das passiert häufiger als gedacht. Wer lebenserhaltende Maßnahmen ablehnt, schließt unter Umständen auch die für eine Organentnahme nötigen Maßnahmen aus. Beide Dokumente sollten aufeinander abgestimmt sein.
Offizielle Quellen
Gesetzliche Regeln und Gebühren lassen sich hier direkt nachlesen. Termine und die erforderlichen Unterlagen bestätigst du bei der gewählten Stelle.
Allgemeine Information, keine Rechtsberatung im Einzelfall. Rechtsstand der Recherche: September 2026.

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